Schnee(wittchenfahrt(en)

Zeitraum: Dez. 2009 / Text: Jo K. / Fotos: Maik D. und Jo K.

 Zwischen Weihnachten und Neujahr fanden dieses Jahr zwei Schneewittchenfahrten statt, am 26.12. eine offizielle  mit ganz ohne Schnee und am 31.12. eine spontane inoffizielle mit ganz viel Schnee (ganz unten ist noch die dritte, und bisher letzte Fahrt vom 2.1.10)

Die schneelose Schnewittchenfahrt wurde von Maik gelitten, hier sind die 7 Bilder, da ich nicht dabei war, unplugged ohne Kommentar, aber man sieht, daß die Veranstaltung damenlastig ist und die äußeren Bedingungen für eine ‘Winterfahrt’ optimal.

Die Fahrt sollte eigentlich vom KSC die Leine abwärts bis nach Schloss Ricklingen (ca 25 km) gehen, aber letztendlich wurde eine Standard-Runde zum Wehr am schnellen Graben und zurück daraus.

26.12


 31.12

Heute ging’s zur Sache, ich hatte ja mit Anja schon länger eine Nach-Weihnachtsfahrt geplant, aber am 30.12 legten wir den Termin fest: Silvester 13 Uhr.
Ich jagte am Tag der Tage noch eine Mail in den KSC-Wandern Verteiler, und als ich bei dichtem Schneetreiben die heiligen Hallen erreichte:



war man/frau schon dabei, sich winterfest zu machen, zu meiner grossen Freude war neben Anja noch die Paddelgreenhorns Daniel (Eingetreten Juni 09) und Thomas (Oktober 09) dazugestossen.

hier haben wir die gelb/rote Koalition schon auf den Hof geschleppt, im Vordergrund sieht man den (Sommer)Steg, der genau 17,324 cm Schneehöhe anzeigt 



und das Ganze nochmal von oben vom Deich aus betrachtet



der Moment der Wahrheit nahte, der Steg war steil, aber der Schnee griffig, mit Kurzbooten hätten wir der Vierschanzentournee Konkurrenz machen können



wir entschlossen uns aber für die klassische Einsetzvariante



pünktlich beim Einsetzen schüttelte Frau Holle noch etwas stärker



jetzt war auch Anja im Boot und mein Schiff ist noch rot 🙂



Der Discouter gegenüber hatte noch geschlossen



und wirkte etwas orientierungslos, im Gegensatz zu uns



gegen eine zügige Strömung ging es tapfer leineaufwärts, da wir auch noch steifen Gegenwind hatten, blieben mir mit meiner nicht schneefesten Kamera nur die relativ schneefreien Brücken zum 



Dokumentieren der Schneekarawane

hier an diese relativ geschützten Ecke gelang mir dann doch ein ‘Auch ein schöner Rücken kann verzücken-Foto’ von Anja



Halbzeit, das Wehr am schnellen Graben ist erreicht, die Aussteigemöglichkeit im Hintergrund wurde aber nicht genutzt

nach einer kurzen Besinnungsphase



zeigten die Boote schon wieder



eindeutig Richtung Heimathafen

nachdem sich auch dieses Paddelpäckchen wieder entknotet hatte, ging es volle Kraft voraus mit der Strömung durchs dichte Schneetreiben wieder zurück, 



Nach knapp 2 Stunden war der Heimathafen wieder erreicht, die Einsetzspuren waren kaum noch zu erkennen

brrr, jetzt aber nix wie raus aus dem Kahn



na Anja, noch ne Partie Kanupolo?



Haltungsnoten gab’s heute keine – draussen war draussen 🙂

die allerletzte Herausforderung: noch einmal über’n Deich



zurück in der hochwinterlichen Vereinsidylle



die letzten Meter wurde geschneekanuwandert

und nachdem wir noch ca. 5 Kilo Schnee pro Boot heruntergefegt  und diese wieder im Hangar untergebracht hatten

freuten wir uns doch irgendwie auf den knisternden Kamin und ein Heissgetränk 🙂


 02.01

Im neuen Jahr hatte ich arbeitstechnisch leider keine Zeit mehr zum Paddeln, aber der ganz harte Kern ist naturlich weitergepaddelt, hier sind ein paar Bilder einer dieser Fahrten, vielen Dank an den Kameramann Thomas J. 🙂

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